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Ökostromfirmen: “Wir füllen die Lücke” Am 3.7.2007 betonte der Bundesverband erneuerbarer Energien, die Branche könne bis 2020 mindestens 35% des Strombedarfs decken. Damit ließen sich nicht nur die 14 bis dahin vom Netz gehenden Atomkraftwerke ersetzen, sondern auch 18 von 21 geplanten Kohlemeilern.
Minister Gabriel bekennt sich zu erneuerbaren Energien 27. November 2005: Die neue Bundesregierung will nach den Worten von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die Förderung erneuerbarer Energien nicht einschränken. Im Gegenteil: "Der nationale und globale Ausbau der erneuerbaren Energien ist Regierungsprogramm", versicherte der SPD-Politiker in Bonn in seiner ersten Rede im neuen Amt bei einer Weltkonferenz für erneuerbare Energien. Den ganzen Text finden Sie unter: http://www.energienetz.de/index.php?pre_cat_open=43&id=484&subid=1097&content_news_ detail=4612&back_cont_id=4043
 Die Erneuerbare Energien Nachwachsende Rohstoffe ( NaWaRos ) Ein starkes Stück Natur
Die Bundesregierung will 2007 die Erneuerbaren Energien mit 213 Millionen Euro fördern. Um diese Zahl beurteilen zu können, folgende Zahlen im Vergleich: Im Länderfinanzausgleich 2005 bezahlt Baden-Württemberg allein 2209 Mio Euro. Im Länderfinanzausgleich 2005 betragen die Bundeszuweisungen mehr als 14000 Mio Euro. Steinkohlesubvention jährlich etwa 3800 Mio Euro seit vielen Jahren und weiter bis 2018. Für die Kernfusion will die Staatengemeinschaft etwa 15 000 Mio Euro ausgeben, siehe Seite “Uran und Atomkraft”.
Neueste Meldung: 14. Mai 2007 Weltzukunftsrat: Industrieländer müssen auf erneuerbare Energie setzen
Der Weltzukunftsrat hat die G-8-Staaten aufgefordert, den Ausbau erneuerbarer Energien zu forcieren. Das sei der "weitaus effektivste und umweltverträglichste Weg", den Kohlendioxidausstoß weltweit drastisch zu reduzieren, sagte Jakob von Uexküll, Initiator des World Future Councils (WFC), am Sonntag zum Abschluss des dreitägigen Gründungskongresses des WFC in Hamburg. "Wir stehen heute am Scheideweg der menschlichen Geschichte." Mit diesen Worten beginnt der Handlungsaufruf des WFC an den G-8-Gipfel, der Anfang Juni in Heiligendamm tagt. Die Resolution wurde von den 50 Mitgliedern des World Future Councils einstimmig verabschiedet. Heutiges Handeln werde ebenso wie heutige Untätigkeit für die Zukunft allen Lebens auf der Erde für Tausende von Jahren entscheidend sein. In den Vorstand der internationalen Organisation wählten die Ratsmitglieder drei Frauen und zwei Männer aus fünf verschiedenen Nationen. Als Vorsitzende fungiert die in Nicaragua geborene Menschenrechtsaktivistin Bianca Jagger. Stellvertreterin wurde Beate Weber, ehemalige Oberbürgermeisterin von Heidelberg. Der WFC hat sich zum Ziel gesetzt, künftigen Generationen einen gesunden Planeten zu hinterlassen. Dabei dürften veraltete Regeln und wirtschaftliche Dogmen die gemeinsame Zukunft nicht gefährden. Die "beispiellose Herausforderung des Klimawandels" könne nur überwunden werden, wenn der Zugang zu lebenswichtigen Ressourcen und Technologien geteilt und saubere Energie, Wasser, Nahrung und Bildung für alle Menschen gesichert sei.
Der WFC will "als globale Stimme" agieren. In seinem Aufruf heißt es weiter: "Wir versprechen, alles in unserer Macht stehende zu tun, um das Leben auf unserem Planeten zu erhalten." epd , siehe www.welt.de/welt_print/article871130/Zukunftsrat_Industrielaender_muessen_auf_erneuerbare _Energie_setzen.html
Erneuerbare Energien (Regenerative Energien, Renewable Energy) sind z.B.:
- Sonnenstrom durch Photovoltaik-Anlagen
- Sonnenwärme durch Solarthermie-Anlagen
- Biogas aus Biomasse
- Biodiesel-Kraftstoff
- Holz(pellets) heizungen
- Erdwärme
- Blockheizkraftwerk, mit Biokraftstoff oder -gas betrieben
- Wasserstoff für Brennstoffzellen, sofern der Wasserstoff mittels erneuerbarer Energien produziert wurde. Umfangreiche Infos zur Wasserstofftechnologie bei www.geocities.com
- Windenergie
- Wasserkraftwerke
- Aufwindkraftwerke
- Gezeiten- , Strömungs- oder Wellenkraftwerke am Meer
Die erste Gruppe ist für Aichwald denkbar, die zweite entfällt naturgemäß. Tag und Nacht gleichmäßig vorhandene Energiequellen in Aichwald sind: Sonnenstrom, Erdwärme, Blockheizkraftwerke und Biomasse! Das ist Energie aus der Heimat!
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Erdwärme: Das Bundestagsbüro für Technikfolgenabschätzung hat im Sommer 2003 festgestellt: Der gesamte Grundlaststrom Deutschlands kann mit Geothermie erzeugt werden! Denn Erdwärme ist Tag und Nacht und im Sommer und Winter verfügbar. Und: Die Erde schickt keine Rechnung!
Es ist inzwischen vielfach nachgewiesen worden, dass der gesamte Energiebedarf durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann. Weitere Infos: http://www.100-prozent-erneuerbare.de/index.php?page=resolution Einfacher Vorschlag des Webmasters: Statt für Erforschung die Kernfusion etwa 15 Milliarden auszugeben und die Erneuerbaren Energien nur mit 213 Millionen Euro jährlich zu fördern, sollten die Förderbeiträge einfach umgekehrt verteilt werden!
Oberflächennahe Geothermie: Entweder im Garten um das Haus in etwa 1,5 Meter Tiefe oder Bohrungen im Garten bis 100 Meter tief. Von solchen Anlagen sind derzeit schon etwa 50000 in Betrieb. Mehr dazu siehe auf der Seite “Heizungen.
Tiefe Geothermie: Davon spricht man, wenn die Wassertemperatur mindestens 100°C beträgt. Dazu braucht man Bohrtiefen von 2000 Metern oder mehr. Strom wird mit ORC-Turbinen erzeugt: Organic Rankine Cycle Anlagen arbeiten mit organischen Lösungsmitteln, z.B. Alkohole mit niedrigem Siedepunkt. Das erste Erdwärmekraftwerk Deutschlands ging im November 2003 in Neustadt-Glewa ans Netz. 2004 wurde ein Erdwärmekraftwerk im bayerischen Unterhaching gebaut. In Bruchsal soll ein Geothermiekraftwerk ab 2007 mit Wasser von 112° aus etwa 2500 Meter Tiefe Wärme und Strom produzieren. Ein Geothermie-Krafwerk in Basel soll 2009 in Betrieb gehen.
Eine Übersicht über zahlreiche Geothermie-Forschungsvorhaben finden Sie bei: http://www.geothermie.de/zip2.htm
Deutschland hat unendlich viel Energie: Wasserkraft, Biomasse, Sonnenenergie, Geothermie, Windenergie. (Anzeige im Januar 2004 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit)
Zahlen: Im Jahr 2002: 120 000 Arbeitsplätze durch Erneuerbare Energien. 5 Milliarden Euro kurzfristige Investitionen. Über 30% Wachstum jährlich. Jährlich etwa 660 000 Tonnen CO2 weniger. Technologieführerschaft und Exportoffensive. Quelle: www.solarwirtschaft.de/
Der Trend geht zur dezentralen Energieversorgung. In Deutschland besteht folgender Trend
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1990
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2003
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Wasserkraft in GWh
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15908
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20350
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Windenergie in GWh
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40
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18500
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Biomasse, Strom in GWh
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222
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5140
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Sonnenstrom - PV in GWh
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1
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332
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Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch beträgt 2003 in Deutschland: 7,9 %. Quelle: Arbeitsgruppe Erneuerbare-Energien-Statistik (2004). 2006 wurden über 73 Milliarden kWh Strom erzeugt, das sind 12% des deutschen Stromverbrauchs. Der Zuwachs gegenüber 2005 beträgt mehr als ein Kernspaltungskraftwerk jährlich erzeugt
Die EU hat das Richtziel, 22,1 % des Stromverbrauchs der Union bis 2010 durch Erneuerbare Energien zu decken.
Sonnenstrom- Erzeugungsanlagen waren weltweit vorhanden : 1992 für 150 Megawatt ----> 2002 für 2000 Megawatt, davon in Japan 640 Megawatt, in Deutschland 280 “ in den USA 200 “ in Frankreich 20 “ .
Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Deutschland 2006: 11,6 %. = 71,5 Terawatt. Davon: Wind 41 % Wasser 30 % Biomasse 18% Photovoltaik 3 % Geothermie 0,3 % Sonstige Rest
Lesen Sie auch bitte über die Ziele der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien, www.eurosolar.org .
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Lesen Sie auch bitte die übernächste Seite über “Biomasse, Bioenergie”.
Erneuerung von Städten und Gemeinden durch Erneuerbare Energien: Der Eurosolar-Leitfaden ist ein Entwurf, basierend auf praktischen Beispielen. Wir bitten um weitere Anregungen aus kommunalen Initiativen. Ergänzt um diese wird Eurosolar den Leitfaden als Aktionsbuch veröffentlichen, einschließlich einer Dokumentation über bereits praktizierte Initiativen, die den Empfehlungen in den einzelnen Handlungsfeldern entsprechen. Den Leitfaden finden Sie hier
Mit der Aktion “Schurwald-SOLAR” setzt das “Energie-Team” auf den Schwerpunk “Sonnenstrom”, weil dieser Sonnenstrom derzeit so intensiv gefördert wird, dass jeder Hausbesitzer finanziell in der Lage ist, sich sofort ohne Eigenkapital eine Photovoltaik-Anlage installieren zu lassen, Sonnenstrom zu erzeugen, diesen an die EnBW zu verkaufen und in 20 Jahren einen finanziellen Gewinn zu haben. Leider ist dies noch nicht allgemein bekannt geworden, weshalb wir darüber informieren wollen.
Die Gründe, die gegen fossile Brenstoffe sprechen, sind genannt auf den Seiten:
“Fossile Brennstoffe” “Uran und Atomkraft” “Photovoltaik” und in den Bilder. Link zu den Bildern .
Wer Erneuerbare Energien verwendet, kann davon so viel verbrauchen wie er möchte, ohne der Umwelt zu schaden. Es gilt dann: Verbrauchen Sie doch so viel Energie wie Sie wollen! Beispiel Norwegen: Während in Deutschland eine Familie etwa 3000 kWh Strom jährlich verbraucht, sind es in Norwegen 25 000 kWh / Jahr - sauberer Strom durch Wasserkraftwerke. Die Lampen dort haben häufig nicht einmal einen Ausschaltknopf!
Erneuerbare Energien Gesetz ( EEG) Das EEG ist im Frühjahr 2000 in Kraft getreten. Sein Ziel ist es, den Beitrag erneuerbarer Energien an der Stromversorgung deutlich zu erhöhen, um entsprechend den Zielen der EU und der Bundesrepublik den Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch bis zum Jahr 2010 mindestens zu verdoppeln.
Die ab 2004 gelten neue Fördermaßnahmen für Solarstrom finden Sie auf der Seite “Solarstrom”.
Es gibt einen Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. Dort finden Sie auf der Homepage weitere interessante Aspekte., www.bee-ev.de
USA: Pentagon-Studie über Klimagefahren 17.03.2004. USA proklamiert Klimaschutz nur mit erneuerbaren Energien:
Die neue Gefahrenstudie des US-Verteidigungsministeriums stuft die Gefahren, die durch den Klimawandel hervorgerufen werden, als größere Bedrohung ein, als etwa die internationale Terrorismusgefahr. Befürchtet werden Unwetter mit Überschwemmungen, massive Hungersnöte und militärische Konflikte beispielsweise durch zunehmende Wasserknappheit. Zu erwartende Ressourcenkämpfe machen den Einsatz von Atomwaffen wahrscheinlicher. Als Ausweg aus diesem Dilemma sieht Johannes Lackmann vom Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. die erneuerbaren Energien als den richtigen Weg. Lackmann begrüßt das beginnende Umdenken in der US-amerikanischen Energiepolitik. Bis zum Jahr 2020 sollen laut dem US-amerikanischen Präsidentschaftskandidat John F. Kerry schon 20% des US-amerikanischen Strombedarfes aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. In diesem Zeitraum würden damit durch die sauberen Energien 1,3 Millionen neue Jobs geschaffen werden.
Autarke Stromversorgung durch Windkraft Die norwegische Insel Utsira wird allein mit Strom aus Windkraft versorgt. Mit überschüssigem Strom wird durch Elektrolyse Wasserstoff erzeugt, gespeichert und bei Flaute mittels Brennstoffzelle Strom erzeugt. Der drittgrößte Ölerzeuger der Welt bereitet sich so auf das Nach-Öl- Zeitalter vor!
Bei Strom aus Biomasse oder Erdwärme besteht der Vorteil, dass die Energie Tag und Nacht gewonnen wird ohne Unterbrechungen durch Wind- Flauten oder fehlendem Sonnenschein.
Energietag Baden-Württemberg Unter dem Motto „Zukunft erleben“ führt das Land Baden-Württemberg am 22. September 2007 erstmals den Energietag Baden-Württemberg durch, siehe www.energietag-bw.de .
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© Energieteam der Lokalen Agenda Aichwald
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