www.Agenda-Aichwald.de : Homepage der Lokalen Agenda in 73773 Aichwald.
www.Schurwald-SOLAR.de : Homepage des Energie-Teams der Lokalen Agenda.
            
Solarbundesliga: Aichwald liegt an 3. Stelle im Kreis ES.
 Deutschland hat unendlich viel Erneuerbare Energien:
 Biomasse, Geothermie, Sonnenenergie,  Wasserkraft, Windenergie.

Nutzung von Biomasse

Aichwald ist dabei

 

Dezentralen Energieversorgung
Rund 50 solcher Projekte zur ‚Äědezentralen Energieversorgung‚Äú gibt es mittlerweile in Deutschland, sch√§tzt Peter Moser vom Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologie‚Äú , www.deenet.org   , aus Kassel, in dem sich Unternehmen und Forschungsinstitute zusammengetan haben, um neue Versorgungsstrukturen zu f√∂rdern.
Nordhessen soll zu einer Modellregion in Bezug auf Forschung und Entwicklung sowie Produktion und Anwendung dezentraler Energietechnik und Energieeffizienz entwickelt werden.

Nachfolgend finden Sie zahlreiche Beispiele von bestehenden Anlagen zur Nutzung von Biomasse und von energieautarken Gemeinden:

Biodorf J√ľhnde bei G√∂ttingen:
Das Dorf wird wieder energieautark wie seit Jahrtausenden.
Im November 2004 war erster Spatenstich f√ľr eine Biogasanlage. Ein Blockheizkraftwerk wird daraus 3,5 Millionen kW Strom pro Jahr erzeugen und ins Netz einspeisen.  Die anfallende W√§rme wird √ľber ein Nahw√§rmenetz im Dorf verteilt. Das Projekt wird vom Interdisziplin√§ren Zentrum f√ľr nachhaltige Entwicklung der Georg-August-Universit√§t G√∂ttingen wissenschaftlich begleitet und ist in dieser Form einmalig in Deutschland. Mehr dazu:
www.bioenergiedorf.de .

Dardesheim
Angesichts steigender Energiepreise machen sich immer mehr Kommunen unabh√§ngig von √Ėl und Gas. So auch Dardesheim in Sachsen-Anhalt: Das 1000-Einwohner-St√§dtchen produziert seinen eigenen Strom - und zwar ausschlie√ülich aus Wind, Sonne und Biomasse.

Im Dezember 2004 wurde in Pforzheim ein Biomassekraftwerk in Betrieb genommen. Durch Verbrennen von Altholz sollen jährlich 95 Millionen kW Strom und 100 kW Wärme erzeugt werden. Dies reduziert den Ausstoß von CO2 um 90.000 Tonnen jährlich.

Biodorf Mauenheim
siehe www.solarcomplex.de/projekte/holzenergie/Bioenergiedorf.php
oder auch 
http://de.wikipedia.org/wiki/Bioenergiedorf

Biodorf Sauerlach bei M√ľnchen
Dazu finden Sie zahlreiche Infos im Internet z.B. bei:
http://www.agenda21-sauerlach.de/aktuell/zes/nachhaltigkeit.htm
http://www.sauerlach.de/index.php?cSID=39e794d6409345c8beac06c8fe1dca87&entry =1329
http://www.zeit.de/2006/51/E-Selbstversorger

Biomasse- Heizkraftwerk in Leonberg
In Leonberg ist im November 2003 ein Biomasse- Heizkraftwerk ans Netz gegangen. Der Kreis m√∂chte dadurch die Heizkosten seiner Einrichtungen um rund 100 000 Euro j√§hrlich senken. Die Anlage wird von der Firma ELS Genius, einer Tochter der EnBW,  betrieben, mit denen ein Abnahmevertrag √ľber 20 Jahre geschlossen wurde.

MVV startet großes Biomassekraftwerk
Stuttgarter Zeitung vom  26.09.2003
MANNHEIM (joe). Im Beisein von Ministerpr√§sident Erwin Teufel hat die MVV Energie AG gestern in Mannheim ihr erstes Biomassekraftwerk in Betrieb genommen. Teufel kritisierte den Ausstieg aus der Kernenergie. Dieser Fehler m√ľsse korrigiert werden.
Die Landesregierung sei nachdr√ľcklich f√ľr nat√ľrliche Energiegewinnung, erkl√§rte Erwin Teufel. Daher sei es "absolut richtig", wenn die MVV auf Biomasse setze, denn das Land verf√ľge √ľber ein hohes Potenzial an Rest- und Altholz. Vergleichbar hoch seien die Ausbaum√∂glichkeiten der Wasserkraft, daher begr√ľ√üe er, dass der Bundesumweltminister sie in das Erneuerbare-Energie-Gesetz aufgenommen habe, sagte Teufel. Ziel der Energiepolitik des Landes sei die Erhaltung einer eigenst√§ndigen Versorgungsstruktur und eine sichere, preisg√ľnstige, umweltfreundliche Versorgung. Dazu geh√∂re auch die Kernenergie. Der Ausstieg sei ein Fehler, der korrigiert werden m√ľsse.
In den Bau des neuen Kraftwerks hat die MVV 53 Millionen Euro investiert. In der Anlage sollen pro Jahr 124 000 Tonnen Alt- und Restholz in 160 000 Megawattstunden Strom umgewandelt werden. Das entspricht dem Bedarf von 50 000 Haushalten. Zugleich wurde ein neuer Kessel f√ľr die M√ľllverbrennung in Betrieb genommen. Er soll zwei mehr als 30 Jahre alte Kessel ersetzen und den M√ľllofen wirtschaftlicher machen. Es wurden 33 Millionen Euro investiert.
Das Biomassekraftwerks sei das erste von drei Projekten, weitere Anlagen seien in Wicker bei Wiesbaden und Königs Wusterhausen bei Berlin im Bau, teilte das Unternehmen mit. Das Kraftwerk liege beim Kohlendioxidausstoß um 80 Prozent unter dem Durchschnitt der deutschen Kraftwerke.

21.11.2008:  MVV setzt auf erneuerbare Energien
‚ÄúWir sehen in diesem Bereich gl√§nzende Chancen‚ÄĚ, sagte Vorstandsmitglied Werner Dub.

Kläranlage liefert Strom und Wärme
Stuttgarter Zeitung vom 13.11.2002
LUDWIGSBURG (buc). Der Ludwigsburger Oberb√ľrgermeister Christof Eichert hat gestern den Probebetrieb der neuen Kl√§rschlammfaulungs- und Kl√§rgasverwertungsanlage beendet und die Anlage offiziell in Betrieb genommen. In 20-monatiger Bauzeit wurden in Hoheneck zwei Faulbeh√§lter errichtet, die zusammen 2800 Kubikmeter Kl√§rschlamm aufnehmen k√∂nnen.

Das bei der Ausfaulung der organischen Bestandteile des Schlamms entstehende energiereiche Biogas wird in einem Behälter zwischengespeichert. Mit dem Biogas können die drei Module des Blockheizkraftwerks betrieben werden. Während des Probebetriebs, der Anfang September aufgenommen wurde, wurden 105 000 Kubikmeter Biogas erzeugt, davon konnten 80 000 Kubikmeter in Strom und Wärme umgewandelt werden. In den 2100 Betriebsstunden erzeugten die Module 200 000 Kilowatt Strom.

Die Bauma√ünahme hat 6,7 Millionen Euro gekostet, das sind zwei Millionen Euro weniger als veranschlagt. Die positive Differenz f√ľhrt die Stadt auf "vorteilhafte Ausschreibungsergebnisse und strikte Kostenkontrolle" zur√ľck. Zudem w√ľrde die aktuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung f√ľr die Schlammfaulungsanlage zeigen, dass sich die Investition in die umweltfreundliche Technik durch die damit erzielten Betriebskosteneinsparungen selbst finanziere.

Statt Heizöl wärmt nun Raps die Grundschule
 Stuttgarter Zeitung vom 18.10.2002
Landwirte werden Experten f√ľr alternative Energien
 
GEISLINGEN. Drei Landwirte aus dem Geislinger Teilort Binsdorf (Zollernalbkreis) haben sich darauf spezialisiert, Energie aus nachwachsenden Rohstoffen zu gewinnen. Jetzt haben sie in der örtlichen Grundschule eine komplette Rapsölheizung eingebaut.

Von Michael Petersen

Zum ersten Mal werden die Klassen- und Lehrerzimmer den ganzen Winter √ľber mit einer Rapskornanlage beheizt. T√ľbingens Regierungspr√§sident Hubert Wicker gab sich vor Ort zuversichtlich. Er sei √ľberzeugt davon, dass das Thema nachwachsende Rohstoffe "in Zukunft eine noch viel st√§rkere Rolle spielt als bisher", sagte er. Und Geislingens B√ľrgermeister G√ľnter-Martin Pauli sieht die Gemeinde in einer "Vorbildfunktion". Franz Pfau, Biogasberater der Regierungsbezirke T√ľbingen und Freiburg, kennt kein anderes √∂ffentliches Geb√§ude, das auf diese Weise beheizt wird.

F√ľr Installation und Wartung der Heizung ist in diesem kleinen Ort in erster Linie der ortsans√§ssige Landwirt Albert Eberhart verantwortlich. "Wir haben die Anlage auch finanzieren m√ľssen", erkl√§rt er, und meint damit die "Natur-Energie GbR". Das Unternehmen hat er zusammen mit dem Maschinenring Zollernalb-T√ľbingen und dem Maschinenring Rottweil gegr√ľndet.

21 000 Euro wurden in die Anlage investiert. Sie besteht aus einem 88-Kilowatt-Heizkessel und einem Pufferspeicher mit einem Fassungsverm√∂gen von 4000 Litern. Als Brennstoff dienen Rapsk√∂rner, die mit einer F√∂rderschnecke in den zur fr√ľheren √Ėlheizung geh√∂renden Tank gelangen. Den Berechnungen zufolge werden f√ľr einen Winter 16 Tonnen Raps ben√∂tigt. "Das entspricht einer Anbaufl√§che von vier bis f√ľnf Hektar", erl√§utert Landwirt Eberhart.

F√ľr den Rapsanbau wurden brachliegende Felder bepflanzt. Sollte irgendwann einmal nicht gen√ľgend Ackerland zur Verf√ľgung stehen, l√§sst sich die Anlage auch mit Holzpellets, Holzschnitzeln oder Getreide betreiben. "Getreide zu verfeuern wird von der Bev√∂lkerung aber nicht so gern gesehen", merkt Eberhart an.

Die Stadt Geislingen hat mit der Natur-Energie GbR einen bis 2011 laufenden Vertrag samt einer Option f√ľr weitere f√ľnf Jahre geschlossen. Darin ist festgeschrieben, dass j√§hrlich 100 000 Kilowattstunden W√§rme geliefert werden. Je Kilowattstunde wurde ein Preis von 0,079 Euro festgelegt.

Albert Eberhart darf durchaus als Fachmann auf dem Gebiet der Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen gelten. Gemeinsam mit den Bauern der Nachbarh√∂fe, Norbert Eberhart und Matthias H√∂lle, betreibt er seit 1999 eine auch von Experten viel gelobte Biogasanlage. Die Tiere auf den drei H√∂fen erg√§nzen sich aufs Beste: Die G√ľlle stammt von 700 Schweinen, 50 K√ľhen und 16 000 Legehennen, was sowohl das N√§hrstoffverh√§ltnis als auch den G√§rprozess optimiert. Mehr noch: Nach dem G√§ren riecht die G√ľlle nicht mehr so streng und ist f√ľr Pflanzen vertr√§glicher.

Die Biogasanlage ist in einer Mehrzweckhalle auf dem Betriebsgel√§nde von Albert Eberhart untergebracht. 4000 Stunden an Eigenleistung wurden aufgewendet, dazu kamen Investitionen von 400 000 Euro. 22 000 Euro gew√§hrte das Land als Zuschuss, dar√ľber hinaus gab es zinsverbilligte Kredite.

Die Abw√§rme der Biogasanlage reicht aus, um die Wohnungen zu beheizen und mit Warmwasser zu versorgen. Dazu liefert sie 1300 Kilowattstunden Strom t√§glich. Nicht einmal die H√§lfte davon wird auf den H√∂fen ben√∂tigt. Der gr√∂√üere Teil wird ins √∂ffentliche Netz eingespeist; das reicht, um 75 Haushalte mit elektrischer Energie zu versorgen. Dem Energieberater Franz Pfau zufolge zahlen die Stromkonzerne derzeit rund zehn Cent f√ľr jede Kilowattstunde. In Baden-W√ľrttemberg seien etwa 200 Biogasanlagen in Betrieb, bundesweit sind es rund 1600.
 
Biomasse statt Kohle
Stuttgarter Zeitung vom 24.10.2002
In Ulm und Herbrechtingen gibt es bald Energie aus Holz
ULM. In Ulm wird derzeit f√ľr 37 Millionen Euro Deutschlands modernstes Biomasseheizkraftwerk gebaut. Auch im Kreis Heidenheim soll von 2004 an Strom und W√§rme aus heimischem Holz gewonnen werden.
Von Annegert Bock

Dass ausgerechnet die Gr√ľnen im Ulmer Gemeinderat gegen das neue Biomasseheizkraftwerk der Fernw√§rme Ulm (FUG) in der Weststadt stimmten, kann der Gesch√§ftsf√ľhrer Dieter Danks nicht verstehen. Tats√§chlich haben ihm die Gr√ľnen, wie er gesteht, eine schlaflose Nacht beschert. Denn ein "dramatisches finanzielles Problem" h√§tte die FUG bekommen, w√§re die Mehrheit des Gemeinderats bei der im vorbereitenden Ausschuss von den Gr√ľnen durchgesetzten Forderung geblieben, den Anteil an Altholz auf 2,5 Prozent zu beschr√§nken.

Jetzt d√ľrfen in der 37 Millionen Euro teuren Anlage bis zu f√ľnf Prozent verunreinigte Alth√∂lzer wie Bahnschwellen und Fensterrahmen verbrannt werden. Das sei ungef√§hrlich, sagt Danks, weil das Heizwerk √ľber eine moderne Rauchgasreinigung verf√ľge. Auch der Bund hatte gegen die Verbrennung von Altholz protestiert.

Gespart werden sollen mit dem Biomasseheizkraftwerk j√§hrlich 37 000 Tonnen Kohle. Zwar werde die FUG ihre Kohleheizwerke vorerst noch nicht abschalten k√∂nnen, doch weil das Biomasseheizkraftwerk ganzj√§hrig arbeiten k√∂nne, gehe der Nutzen weit √ľber die Stromleistung von 60 Megawatt hinaus. Mit W√§rme k√∂nnen 2200 Kunden beliefert werden. Rund 40 Prozent der Raumw√§rme in Ulm kommen dann aus dem Biomasseheizkraftwerk. Damit werde in der "Klimastadt Ulm" der Kohlendioxidaussto√ü weiter zur√ľckgef√ľhrt. Schon im Dezember 2003 soll die Anlage in Betrieb gehen.

Damit w√§ren die Ulmer noch schneller als die Nachbarn in Herbrechtingen im Kreis Heidenheim. Auch dort gab es zun√§chst Widerstand gegen ein Biomasseheizkraftwerk, das insgesamt 40 Millionen Euro kosten soll und mit dessen Bau im Juni begonnen wurde. Wie B√ľrgermeister Bernd Sipple mitteilte, hat die Gemeinde ein Grundst√ľck an der Brenz an das Holzbauunternehmen und S√§gewerk Sturm verkauft. In der Anlage wird nur Frischholz aus dem Betrieb verarbeitet. Der Strom, mit dem 27 000 Haushalte versorgt werden k√∂nnen, wird ins Leitungsnetz eingespeist. Die W√§rme sei in diesem Fall nur ein "Abfallprodukt, das wir aber auch noch nutzen wollen", meint der B√ľrgermeister. 90 000 Tonnen Holz will Deutschlands gr√∂√ütes S√§gewerk in der Anlage j√§hrlich verfeuern und damit 34 Millionen Liter Heiz√∂l einsparen. Das Herbrechtinger Biomasseheizkraftwerk soll im Jahr 2004 in Betrieb gehen.
 
Strom und Wärme aus Wurstzipfel und Käserinde
Stgt. Zeitung vom 27.09.2002
In einer Biogasanlage wird aus Speiseresten Strom gewonnen. Fr√ľher wurden Essensreste einfach an Schweine verf√ľttert. Doch das geht aus hygienischen Gr√ľnden bald nicht mehr. Was tun also mit den √úberbleibseln aus Kantinen und Superm√§rkten? Eine Biogasanlage in Donaueschingen verwandelt sie in Strom und W√§rme.
Von Teresa Baethmann
Jedes Jahr fallen allein in Deutschland viele tausend Tonnen Bananenschalen, Kaffeefilter und Brotkanten an. "Die Idee, Speisereste zu verg√§ren, um daraus Methangas zu gewinnen, ist nicht neu", erkl√§rt Milos Martinec, Projektleiter der Biogasanlage in Donaueschingen. Bisher wurden organische Abf√§lle mit G√ľlle vermischt und mit Hilfe von Bakterien abgebaut. Dabei entstand Methan oder Biogas. Das bisher √ľbliche Verfahren ist jedoch keine besonders effiziente Methode der Gasgewinnung. Zwar schafft die G√ľlle ideale Lebensbedingungen f√ľr die methanbildenden Mikroorganismen. Mit G√ľlle jedoch ist laut Martinec die Gasausbeute geringer, als wenn reine Lebensmittelreste vergoren w√ľrden.
Bisher fand die Verg√§rung in einem gro√üen Beh√§lter statt, einem so genannten Fermenter. Versuche, rein organische Abf√§lle bakteriell zersetzen zu lassen, schlugen zun√§chst fehl. Die Hauptaufgabe der G√ľlle war es anscheinend, die Abf√§lle so weit zu neutralisieren, dass sich die Bakterien vermehren konnten. Doch die Firma Biogas System Technik im √∂sterreichischen Tulln entwickelte ein Verfahren, um organische Abf√§lle zu verg√§ren. Martinec erkl√§rt den Unterschied: "Anstelle des gro√üen Beh√§lters verwenden die √∂sterreichischen Kollegen vier kleinere Rohrfermenter, die allerdings ein geringeres Fassungsverm√∂gen haben."
Diese Technik wird seit 1996 in √Ėsterreich eingesetzt, um in gro√üen Mengen Biogas zu gewinnen und daraus Strom und W√§rme zu erzeugen. Gemeinsam mit der deutschen Firma Enersys gr√ľndete Biogas System Technik das Tochterunternehmen BST Deutschland, das nun das neue Verfahren auch hier zu Lande einf√ľhren soll. In Donaueschingen werden jetzt 8000 Tonnen reiner Lebensmittelabf√§lle vergoren und zu 90 Prozent in Strom und W√§rme verwandelt.
Doch was passiert genau mit den Wurstzipfeln und K√§serinden? Bevor die Methanbakterien ans Werk gehen k√∂nnen, werden Speiseabf√§lle und abgelaufene Lebensmittel von Kantinen und Superm√§rkten gemahlen und die Verpackungen entfernt. Da das Speisemehl eventuell Salmonellen und andere Keime enthalten k√∂nnte, wird es anschlie√üend auf 70 Grad erhitzt. Bei dieser Temperatur sterben in der Regel alle Bakterien ab. Der eigentliche Prozess der Gasbildung l√§uft in den vier Rohrfermentern ab. Die verschiedenen Methanbakterien werden anfangs dazugegeben, vermehren sich dann aber selbstst√§ndig weiter. "Dabei h√§ngt es von der Art der Speisereste ab, welche methanbildenden Bakterien sich besonders vermehren", erkl√§rt Martinec. In den Fermentern herrscht eine f√ľr Mikroorganismen optimale Temperatur von 38 Grad. Die Bakterien zersetzen die Speisereste und gewinnen so Energie, um √ľberleben zu k√∂nnen. Dabei entsteht Methangas. Solche G√§rungsprozesse laufen beispielsweise auch im Magen vieler Tiere ab.
Das Methangas, das in den Rohrfermentern entstanden ist, wird in einem Gasmotor verbrannt. Dabei entsteht W√§rme und ein Generator erzeugt Strom. Faserige Abf√§lle wie Salat und Gem√ľse k√∂nnen die Mikroorganismen nicht vollst√§ndig abbauen. Sie werden anschlie√üend im Nachfermenter vergoren. Aus 8000 Tonnen K√§serinden und Wurstzipfeln werden somit 2901 Megawattstunden Elektrizit√§t und 3000 Megawattstunden W√§rme gewonnen. Ein geringer Anteil der organischen Abf√§lle kann nicht vergoren werden und wird im Endlager gesammelt.
"Verglichen mit der urspr√ľnglichen Abfallmenge wurde die organische Substanz um bis zu 95 Prozent reduziert", fasst Martinec zusammen. Im Moment wird von Wissenschaftlern der Universit√§t Hohenheim untersucht, ob der Rest als D√ľnger verwendet werden kann. Martinec hat hier keine Bedenken, schlie√ülich handele es sich ja um Speisereste und keine Schlachtabf√§lle.
Eine solche umweltfreundliche Entsorgung von Lebensmittelabf√§llen, bei der gleichzeitig noch Strom und W√§rme produziert werden, d√ľrfte in Zukunft erheblich an Bedeutung gewinnen - und das aus zwei Gr√ľnden: Zum einen wird die Verf√ľtterung von Speiseresten bald vollst√§ndig verboten sein. Und zum anderen d√ľrfen auf den M√ľlldeponien ab 2005 nur noch Abf√§lle gelagert werden, die weniger als f√ľnf Prozent organisches Material enthalten.
Informationen unter
http://www.bstbiogas.de

 Immer mehr Strom kommt aus dem Wald
Stuttgarter Zeitung vom 16.9.2002
In mehreren St√§dten des Landes plant die EnBW den Bau gro√üer Holzhackschnitzel-Kraftwerke - Rohstoff vor der Haust√ľr
STUTTGART. Was fr√ľher einfach im
Wald verrottete, wird jetzt zunehmend zum wertvollen Energielieferanten. Aus Holzresten soll bald auch in Baden-W√ľrttemberg Strom in gr√∂√üerem Ma√üstab gewonnen werden.
Von Wieland Schmid

 In Ulm bauen sie schon, in Pforzheim, Leutkirch und Heilbronn werden zumindest bereits konkrete Pl√§ne gew√§lzt: Die Energie Baden-W√ľrttemberg (EnBW) will in den n√§chsten Jahren mehrere hundert Millionen Euro in neue
Stromkraftwerke investieren, die mit Biomasse betrieben werden. In die Meiler soll vor allem Abfallholz aus heimischen Wäldern und aus Sägewerken wandern: Mehrere Millionen Tonnen des Rohstoffs bleiben im Land jedes Jahr ungenutzt.

 ''Wir wollen Marktf√ľhrer bei der
Strom- und W√§rmeerzeugung aus Biomasse im Land werden'', best√§tigt eine Sprecherin der EnBW die Absicht des Konzerns, erstmals auch im gro√üen Ma√üstab Strom aus Holz zu erzeugen. Nachdem die EnBW im vergangenen Jahr beschlossen hatte, sich im Bereich der regenerativen Energien st√§rker zu engagieren, hat das Unternehmen jetzt nach Angaben der Sprecherin Geld ''in dreistelliger Millionenh√∂he'' f√ľr den Bau von Holzhackschnitzel-Kraftwerken bereitgestellt. Nicht nur betriebswirtschaftliche Studien haben l√§ngst belegt, dass die Stromgewinnung aus klein geh√§ckseltem Holz wirtschaftlich sein kann. Auch in der Schweiz oder in Bayern wird der Bau von Biomasse-Kraftwerken l√§ngst kr√§ftig gef√∂rdert. In Baden-W√ľrttemberg wurde der Wert des nachwachsenden Rohstoffs erst in der j√ľngeren Vergangenheit von Politik und Verwaltung wiedererkannt. ''Die Renaissance der Holzhackschnitzel hat etwa in der Mitte der neunziger Jahre eingesetzt'', sagt Thomas Deines, Fachmann f√ľr Energieholz in der Landesforstverwaltung beim Stuttgarter Ministerium f√ľr den l√§ndlichen Raum. In den vergangenen sieben Jahren hat die Landesregierung mit insgesamt rund zehn Millionen Euro an Zusch√ľssen daf√ľr gesorgt, dass etwa 110 Holzhackschnitzel-Verbrennungsanlagen im S√ľdwesten gebaut worden sind. Weitere 30 sind im Bau. Dabei handelt es sich um kleinere oder mittelgro√üe Anlagen, die zusammen j√§hrlich 275 000 Megawattstunden W√§rmeleistung produzieren und rund 27 Millionen Liter Heiz√∂l ersetzen. F√ľr den F√∂rster Thomas Deines und seine Kollegen im Landwirtschaftsministerium gibt es jedoch keinen Zweifel, dass damit das Potenzial des Rohstoffs Holz noch lange nicht ausgereizt ist. ''Wir stehen dem geplanten Bau von Gro√ükraftwerken sehr positiv gegen√ľber'', meint Deines zu den Pl√§nen der EnBW. Immerhin verf√ľgt Baden-W√ľrttemberg √ľber jede Menge Holz: Auf 39 Prozent der Landesfl√§che stehen 1,4 Millionen Hektar Wald. Allein bei der Waldpflege fallen dabei j√§hrlich etwa 1,7 Millionen Kubikmeter Abfallholz an - von denen bis jetzt lediglich 900 000 Kubikmeter zur Energiegewinnung verwertet werden. Hinzu kommen erhebliche Mengen Resth√∂lzer aus der Landschaftspflege und der Holzindustrie.

 Insgesamt, so sch√§tzt der Forstamtmann Deines, k√∂nnten in Baden-W√ľrttemberg durchaus j√§hrlich mehr als drei Millionen Tonnen Holz verbrannt und in Tausende von Gigawattstunden Energie umgesetzt werden.

 Das hat f√ľr ihn und seine Kollegen unsch√§tzbare Vorteile. Erstens k√∂nnte nach ihrer Kalkulation das so genannte Energieholz bis zu 30 Prozent des Heiz√∂lbedarfs privater Verbraucher decken. Zweitens w√ľrde dadurch die Umwelt geschont: Der Rohstoff liegt praktisch vor der Haust√ľr und setzt bei der Verbrennung nur so viel Kohlendioxid frei, wie w√§hrend des Baumwachstums gebunden wurde. Drittens erneuert sich der Vorrat st√§ndig. Im Land, so haben die Fachleute ausgerechnet, wachsen pro Sekunde 0,45 Kubikmeter Holz. Das sind 39 000 Kubikmeter pro Tag oder 14,2 Millionen Kubikmeter Holz im Jahr. F√ľr Thomas Deines ist der Bau gro√üer Holzhackschnitzel-Kraftwerke deshalb auch ''eine Chance, wirklich einen Beitrag f√ľr eine nachhaltige Energieversorgung zu leisten''.

Aus: www.farmatic.de/farmatic/index.htm

Holzheizwerk versorgt neues Gewerbegebiet
Z√ľgige Umsetzung eines Heizwerksprojektes
Holz-Zentralblatt, Seite 192, Nummer 15, 4.2.2002
In Straubenhardt bei Pforzheim wurde im Dezember des Vorjahres ein Heizwerk mit 4,5 MW installierter Leistung, davon 2 MW auf Holz basierend, in Betrieb genommen. Zwei ortsans√§ssige S√§gewerke liefern daf√ľr Hackschnitzel. Ein S√§gewerker, der auch Gesellschafter der Anlage ist, √ľbernimmt die technische Betreuung.
Die Anlage verfeuert ausschlie√ülich unbehandeltes Holz. Der gesch√§tzte Jahresbedarf von 6000 t kann durch S√§gewerksreste zweier in unmittelbarer N√§he befindlicher S√§gewerke (Rudi Schwarz GmbH, B√ľrkle Holzhof Spanwerk) sowie durch Holzreste aus der Landschaftspflege abgedeckt werden. Die S√§gewerke liefern Hackschnitzel zu Marktpreisen, das Landschaftspflegeholz wird geschreddert angeliefert.
Der eingesetzte 2 MW-Wanderrost- Kessel von Kohlbach, Wolfsberg (√Ėsterreich), kann Holzst√ľcke mit Dimensionen von etwa 2 cm bis 15 cm aufnehmen. Die Holzzuf√ľhrung erfolgt in Abh√§ngigkeit vom Bedarf vollautomatisch √ľber einen Schubboden. Da nur unbehandeltes Holz eingesetzt wird, reicht zur Abgasreinigung ein Elektrofilter, der von Scheuch, Aurolzm√ľnster (√Ėsterreich), geliefert wurde. Gegenw√§rtig laufen Untersuchungen √ľber die Verwendungsm√∂glichkeiten des anfallenden Feinstaubes und der Holzasche.
Neben dem Holzkessel wurde ein Erdgaskessel mit 2,5 MW W√§rmeleistung installiert. Er dient dem Abfangen von Lastspitzen. Im Sommer √ľbernimmt er die W√§rmelieferung bei Unterschreitung von Mindestabnahmemengen f√ľr den Holzkessel. Weiterhin garantiert er die zugesicherte hundertprozentige W√§rmeverf√ľgbarkeit.
Die Anlage kostete einschlie√ülich des W√§rmenetzes etwa 4,5 Mio. DM. je ein Drittel entfielen dabei auf das Geb√§ude, die Heizwerkstechnik und das 4 km lange W√§rmenetz. Der Gro√üteil der Investitionssumme wurde durch die Gemeinde Straubenhardt, den ortsans√§ssi- gen S√§gewerker Rudi Schwarz sowie die Vision GmbH, Leonberg, privat finanziert. Dazu wurde eigens die Firma Biotherm Biomasseheizwerk Straubenhardt (BHS) gegr√ľndet. Etwa 10 % der Gesamtkosten des Projektes bezuschusste das Land Baden-W√ľrttemberg mit Mitteln aus dem Programm "Holzenergie 2000". Gesellschafter Schwarz √ľbernimmt neben der Belieferung mit Hackschnitzeln auch die technische Betreuung der auf vollautomatischen Betrieb ausgelegten Anlage. Nach dem Abschluss der "Feinabstimmung" soll sich der n√∂tige Aufwand auf wenige Kontrollg√§nge pro Tag beschr√§nken.
In der Planungsphase wurde auch die M√∂glichkeit gepr√ľft, eine Kraft-W√§rme-Kopplung zu installieren. Angesichts der kalkulierten Volllaststundenzahl riet der befragte Gasmotorenhersteller allerdings davon ab. Zudem h√§tte sich ein deutlich h√∂herer Investitionsmittelbedarf ergeben, der angesichts der noch wenig planbaren Besiedlung des Gewerbegebietes zu hohe wirtschaftliche Risiken f√ľr das Projekt barg. Deshalb wurde davon abgesehen.
Nur 19 Monate waren von der ersten Idee bis zum Baubeginn im September 2001 vergangen. Mit dem Anschluss des Gehäuseherstellers Schroff und eines Schulgebäudes an das Wärmenetz wurde im Dezember die erste Phase des Projektes planmäßig abgeschlossen. Ein weiteres Ziel ist es, das in der Entstehung befindliche Gewerbegebiet "Hube", die Gemeindehalle und die Straubenhardthalle mit Wärme aus dem Holzheizwerk zu versorgen.
Trotz des gro√üen Engagements der Gesellschafter f√ľr die Errichtung der Anlage, hing deren Errichtung ma√ügeblich von der Zusage durch die Firma Schroff zur W√§rmeabnahme ab. Die Mittel, die f√ľr eine Erneuerung der eigenen Heizanlage notwendig gewesen w√§ren, wurden in den Anschluss an das Holzheizwerk investiert. Dazu wurde im Geb√§ude des Heizwerkes ein W√§rmetauschen installiert, der nicht gr√∂√üer als ein K√ľhlschrank ist. Von dort wird 90¬į C hei√ües Wasser durch eine Rohrleitung zum Werk gepumpt. Dort erfolgt √ľber Weichen die Einspeisung in das Werksnetz. Etwa 50 % des W√§rmebedarfs sollen so gedeckt werden. Den Rest, der sich aus einem Bedarf an Temperaturen von 130¬į C ergibt, wird mit eigenen Kesseln gedeckt. Etwa 100.000 Euro hat die Firma investiert.
Bereits im Dezember wurden insgesamt 667,4 MWh, was etwa 67 000 l Heiz√∂l entspricht, urch Schroff abgenommen. Schroff regelt dazu seine W√§rmeabnahme selbst. Der Computer des Heizwerkes reagiert auf Ver√§nderungen der W√§rmeabnahme durch die Steuerung des Kessels und der Brennstoffzuf√ľhrung. Wie die Ergebnisse der ersten Betriebswochen zeigten, ist der Kessel in der Lage, schnell auf Lastwechsel zu reagieren.
Wie bei der öffentlichen Vorstellung des Projektes am 18. Januar versichert wurde, sei der Übergang zur Fernwärmelieferung fast reibungslos erfolgt. Probleme, die sich aus dem großen Höhenunterschied von 10 m zwischen Heizwerk und Wärmenetz der Firma ergaben, wurden durch die Installation größerer Ausgleichsbehälter beseitigt. Nun fehle es nur nach an der Feinabstimmung, die in den nächsten Tagen vollständig abgeschlossen sein soll. 192, Nummer 15, 4.2.2002

Gr√ľne Energie f√ľr Brandenburg
Nortorf, den 19.02.2002. Eines der modernsten Biokraftwerke ist in der Brandenburger Gemeinde Alteno in Betrieb gegangen. Mit einer Verarbeitungskapazit√§t von √ľber 86 000 t im Jahr ist die Anlage eine der gr√∂√üten ihrer Art zur Verwertung biogener Reststoffe aus Industrie, Landwirtschaft, Gewerbe und Gemeinden.

Biokraftwerk Neubukow
Bauherr
Biogaserzeugungs- und Verwertungsgesellschaft mbH K√ľhlung-Salzhaff
Baugröße 80.000 Mg/a
Verfahren:
zweistufige mesophile Cofermentation Kapazitäten
2 Fermenter je 2300 qm
2 Hydrolysen je 550 qm
1 Mischbehälter 550 qm
1 Gasspeicher 1000 qm
1 Restsubstratlager 5000 qm

Installierte Leistung der Blockheizkraftwerke
2 BHKW mit je:
469 kW elektrisch
616 kW thermisch

Biokraftwerk Amman
Baugröße 60.000 Mg/a
Bauherr JBC (Jordan Biogas Company)
Verfahren:
Fermentation von Biomasse, einstufige mesophile Naßvergärung plus Erfassung, Sammlung und Nutzung von Deponiegas
Kapazitäten
Fermenter 2000 qm;
Mischbehälter 475 qm;
Gaspuffer 600 qm; Restlager 1700 qm;
Fl√ľssigannahmebeh√§lter 300 qm;
Aufbereitung f√ľr organische Reststoffe;
2 Zwischenpuffer 50 qm

Installierte Leistung BHKW
1 BHKW-Anlage mit:
1048 kw elektrisch
1263 kw thermisch

Sonstiges
Biologische Abluftbehandlung; Biologische Entschwefelung; Gastrocknung; Aufspaltung des Restsubtrates in eine Fest- und Fl√ľssigphase

Biokraftwerk Alteno
Baugröße
86.000 Mg/a

Bauherr Biogasanlage Alteno GmbH & Co. KG
Altenoer Straße 10, 15926 Duben

Verfahren:
Fermentation von Biomasse
zweistufige mesophile Naßvergärung
Kapazitäten
2 Fermenter: 3.300 qm
1 Hydrolyse: 1.100 qm
1 Homogenisierung: 1100 qm
1 Gasspeicher:
1.000 m3
1 Reststoffspeicherung: 5.000 qm

Installierte Leistung der Blockheizkraftwerke
2 BHKW mit je:
626 kW elektrisch
834 kW thermisch

Info zum Biomasseheizkraftwerk Buchenbach/Schwarzwald: www.holzheizkraftwerk.de  

Deutsche Shell steigt groß in die regenerative Stromerzeugung ein
Bis zum Jahr 2003 möchte die Deutsche Shell 8 Biomasse Heizkraftwerke in Deutschland errichten. Den Auftakt bildet ein 45 Millionen Mark teures Holzheizkraftwerk im brandenburgischen Milmersdorf.
Mit rund 100.000 Tonnen kann das Heizkraftwerk rund 80.000 MWh Strom produzieren, einer Menge die dem Verbrauch von 30.000 Haushalten entspricht.
Das Holz wird aus der umgebenden Region kommen und den Anforderungen der Biomasse-Verordnung entsprechen.

Holzheizkraftwerk von EnBW
EnBW will die Wärme zur Trocknung von Schnittholz liefern. Zu diesem Zweck erwirbt die EnBW Kraftwerke AG im März 2002 das bislang von KNT auf dem Sägewerksgelände betriebene Holzheizkraftwerk, das jährlich etwa 40.000 Megawattstunden Strom und 150.000 Megawattstunden Nutzwärme erzeugt.

Größte Biogasanlage des Landes in Betrieb
Stuttgarter Zeitung vom 17.5.2002
KONSTANZ (epd). Die nach Angaben des baden-w√ľrttembergischen Wirtschaftsministeriums bisher gr√∂√üte Biogasanlage des Landes hat in Konstanz ihren Betrieb aufgenommen. Sie k√∂nne im Jahr 4000 Tonnen Gr√ľnschnitt und organische Reststoffe verarbeiten, teilte das Ministerium mit. Durch das bei der Verrottung der Biomasse entstehende Methangas erzeuge die Anlage
bis zu 900 000 Kilowattstunden Strom im Jahr, was dem Bedarf von rund einem Prozent der Konstanzer Haushalte entspreche.
Betreiber der Anlage ist den Angaben zufolge eine eigens gegr√ľndete Biogasgesellschaft, an der mehrheitlich die Konstanzer Stadtwerke, aber auch ein Fr√ľchte- und Gem√ľsegro√üh√§ndler, die Reichenauer Gem√ľsegenossenschaft sowie weitere Firmen und Einzelpersonen beteiligt sind. Der Bau der Anlage kostete 770 000 Euro, f√ľr die geplante Erweiterung zur W√§rmenutzung sind weitere 300 000 Euro kalkuliert. Das baden-w√ľrttembergische Wirtschaftsministerium beteiligte sich mit 195 000 Euro.
Ministerialdirektor Karl Epple erkl√§rte, die Anlage sei als bisher landesweit gr√∂√üte Pilotanlage f√ľr eine industrielle Verwertung von Biomasse zur Stromerzeugung gef√∂rdert worden. Die Anlage solle nach sechs Jahren die Gewinnzone erreichen. Der sechs Meter hohe und 16 Meter breite Beh√§lter, in dem die Abf√§lle verrotten, und das angeschlossene Blockheizkraftwerk wurden am Rande einer M√ľlldeponie errichtet. Der Vorsitzende des Beirats der neuen Biogasgesellschaft, Roland Sch√∂ner,
sagte: ‚‚Wir machen zwar nicht Stroh zu Gold, aber Streu zu Geld.’
’
 

√Ėsterreich:
Auf dem 12. √∂sterreichischen Biomassetag im westlichen Bundesland Vorarlberg wurde bekannt, dass im Herbst  2003 in √Ėsterreich jede dritte Kommune ein Fernw√§rmekraftwerk mit Biomasse  betreibt. Die Installation der Anlagen sind entschieden preiswerter als die  Installation von √Ėl- oder Gasheizungen. Das gilt auch f√ľr Installationen von Einzelanlagen f√ľr Ein- oder Zwei-Familienh√§user, siehe
http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/3903.php

Energetische Unabh√§ngigkeit f√ľr G√ľssing
Dieses Konzept, vor 10 Jahren erstmals der √Ėffentlichkeit vorgestellt, l√∂ste gro√ües Gel√§chter aus. ‚ÄěDas geht doch nicht‚Äú, war noch die harmlose Antwort der so genannten Experten.
Heute ist die Stadt (Energie)unabh√§ngig und hat noch zus√§tzlich viele 100 Arbeitspl√§tze dazu gewonnen. Die gesamte Wertsch√∂pfung bleibt in der Region. Sie versorgt Ihre Einwohner mittels Biomasse, Biodiesel und Solarenergie und wird dadurch noch zum Energieexporteur (= Energie√ľberschuss). 300 √Ėkotouristen besuchen pro Woche aus allen Teilen der Welt diese unbeugsame Stadt,
www.gussing.at

 

 

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Nichts auf der Welt ist so mächtig
wie eine Idee,
deren Zeit gekommen ist
 Victor Hugo

 

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